Konferenz
Im vergangenen Jahr litten 783 Millionen Menschen an Hunger: ein Szenario, das das Ziel "Null Hunger" bis 2030 zu einer Schimäre macht. Was sind die wirklichen Ursachen und was sind die möglichen Zukunftsszenarien?
Redner
Pasquale de Muro - Professor für Entwicklungsökonomie und nachhaltige menschliche Entwicklung an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Roma Tre
Francesco Petrelli - Sprecher von Oxfam Italien und politischer Berater zu Fragen der Entwicklungsfinanzierung und Ernährungssicherheit
Jean Leonard Touadi - Universitätsdozent, Journalist, Autor zahlreicher Artikel und Monographien über Nord-Süd-Beziehungen, afrikanische Länder, Einwanderung und Interkulturalität
Sara Manisera - Reporterin, Journalistin, Autorin, unabhängige Filmemacherin und Mitbegründerin des FADA-Kollektivs
Flaviano Bianchini - Umweltschützer und Menschenrechtsaktivist, Gründer und Direktor von Source International
Einführungen und Moderation
Floriana Gavazzi - Journalistin aus der RAI-Redaktion in Bozen
Klimakrisen, Konflikte und die Finanzialisierung von Nahrungsmitteln lassen die Welt verhungern. Welche Zukunft liegt vor Millionen von Menschen?
Diese Frage steht im Mittelpunkt von Mondo In Fame
Eine öffentlich zugängliche Podiumsdiskussion, bei der die strukturellen Ursachen des Hungers wie Finanzspekulationen, Konflikte und Klimawandel, zu denen nicht nachhaltige Ernährungssysteme selbst erheblich beitragen, analysiert werden sollen.
Für weitere Informationen und Anmeldung: sabina.morosini [at] oxfam.it
Konferenz von OXFAM Italien, einer Nichtregierungsorganisation, die seit Jahren gegen Ungleichheiten kämpft, in Zusammenarbeit mit dem Friedenszentrum Bozen.
Das Projekt wird vom Amt für Auslandsbeziehungen und Freiwilligenarbeit der Autonomen Provinz Bozen finanziert