Der Eintritt ist frei und das Stück ist für alle Altersklassen geeignet.
Das Theaterstück findet in italienischer Sprache statt
“Denk an die Stadt in der du lebst oder an jene in der Nähe deines Wohnortes. Stell dir vor, dass die Stadt von einer fremden Armee komplett besetzt ist, die einen Teil der Einwohner vom Rest getrennt hat: zum Beispiel die mit schwarzer oder gelber Haut, oder alle mit grünen Augen. Und stell dir vor, dass diese Personen in einem Stadtviertel, um das eine Mauer errichtet wurde, eingesperrt wurden…“ Uri Orlev, die Insel in der Vogelstraße
Nach Vorlage des semi-autobiografischen Buchs “Die Insel in der Vogelstraße” von Uri Orlev, erzählt das Theaterstück die Geschichte von Alex, einem elfjährigen Jungen der im Warschauer Ghetto lebt. Nachdem seine Liebsten von den Nazis festgenommen werden, findet Alex Zuflucht im obersten Stock eines verlassenen Hauses in der Vogelstraße. Immer an das Versprechen des Vaters glaubend, der ihm versichert hat, dass er zurückkommen würde, überlebt Alex monatelang alleine, sucht nach Essen in verlassenen Häusern und entgeht immer wieder der Gefangennahme durch die Nazis.
Die in Orlevs Roman erzählte Geschichte über eine kollektive Tragödie, die nicht vergessen werden darf, bekommt noch mehr Wert und Kraft, wenn an sie im kollektiven Raum des Theaters gemeinsam erinnert wird. Die Figur von Alex entwickelt sich durch seine Worte und Gesten, welche seine Jugendlichkeit, seine Zähigkeit sowie seinen unbedingten Willen zu leben und zu lieben veranschaulichen
Das Theaterstück ist von der “Teatro del Sole” Genossenschaft aufgeführt, unter der Regie von Massimo Navone und mit Antonio Rota in der Hauptrolle.