18.30 Uhr
Trevi-Zentrum, Raum 0 Kapuzinergasse 28, Bozen

öffentliche Konferenz

 

Zweiter Termin, der Cerro de Pasco gewidmet ist, einer Bergbaustadt in den peruanischen Anden, die von jahrzehntelangem hemmungslosem Extraktivismus gezeichnet ist.

Der Regisseur Stefano Sbrulli war bereits mit seinem Dokumentarfilm „Donde los niños no sueñan“ in Bozen, der die Realität von Cerro de Pasco, einem der am stärksten verschmutzten Orte der Welt, genau beschreibt. Und weiter geht es mit den Aktivisten von Red Interquorum Pasco (Vereinigung von Cerro de Pasco).

 

Während Europa mit dem „Green Deal“ alles auf die ökologische Nachhaltigkeit setzt und große Investitionen in erneuerbare Energien und emissionsfreie Technologien tätigt, wird den Folgen dieser Strategien für die Länder, in denen die für den ökologischen Wandel notwendigen Metalle abgebaut werden, zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

 

Ein Treffen, das uns die Augen für die andere Seite der Medaille öffnen soll, um die Folgen des Extraktivismus für die Gesundheit der lokalen Bevölkerung kennenzulernen und um die Verantwortung, aber auch die Chancen für die Zukunft aufzuzeigen.  

 

Treffen mit

Albert Percy Niels Cosme Duran und Mireya Mayerli Sosa Navarro - Aktivisten von Red Interquorum Pasco (Vereinigung von Cerro de Pasco, Peru)

Er stellt vor und moderiert

Flaviano Bianchini - Umweltwissenschaftler und Gründer von Source International, der den Fall von Cerro de Pasco seit 2008 verfolgt

 

Veranstaltung organisiert von Operation Daywork in Zusammenarbeit mit dem Friedenszentrum Bozen.

Die Sitzung wird in italienischer Sprache abgehalten

 

Albert Percy Niels Cosme Duran und Mireya Mayerli Sosa Navarro, zwei junge Studenten, werden berichten, was es bedeutet, in einer der am stärksten verschmutzten Städte der Welt zu leben, und wie die Aussichten sind, Gerechtigkeit für ihre Stadt und ihr Volk zu erlangen. Sie gehören zu Red Interquorum Pasco (Peru), einer Vereinigung, die sich für die Stärkung von Demokratie, Menschenrechten und ökologischer Nachhaltigkeit einsetzt und mit dem Ziel gegründet wurde, die Bürgerschaft zu mobilisieren und die Beteiligung der Jugend zu verwirklichen. 

 

Flaviano Bianchini - Umweltschützer und Menschenrechtsaktivist. Er gründete und leitet Source international, eine NRO, die indigene Gemeinschaften vor der Ausbeutung und dem Missbrauch durch multinationale Bergbauunternehmen schützt. Sein neuestes Buch ist Migrantes. Clandestino verso il sogno americano (2015), in dem er aus erster Hand die Reise lateinamerikanischer Migranten in die Vereinigten Staaten schildert.