18.00 Uhr
Repräsentationssaal der Stadtverwaltung Gumergasse 7, Bozen

öffentliche Vorlesung

 

“Je mehr sie uns einsperren, desto stärker werden wir“

Aus diesen Worten, die auch der Titel ihres neuen Buches sind, spricht die moralische Stärke von Narges Mohammadi, einer iranischen Aktivistin die wegen ihres Kampfes für die Menschen- und Frauenrechte inhaftiert wurde. Unter 2023 erhielt sie den Friedensnobelpreis, der von ihren Kindern Ali und Kiana  Rahmani, die in Bozen zu Gast sein werden, um über ihre Mutter, ihr Engagement und die Bedeutung des Preises zu sprechen, als Zeugnis und Mut für das iranische Volk.

 

Die Initiative wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Bozen und der Alexander Langer Stiftung realisiert.

 

Referenten:

Kiana und Ali Rahmani - Kinder der Friedensnobelpreisträgerin 2023 Narges Mohammadi

 

Konsekutivübersetzung aus dem Französischen ins Italienische

 

Narges Mohammadi, eine iranische Aktivistin, ist eine führende Persönlichkeit im Kampf für Menschenrechten und der Emanzipation der Frauen im Iran. Wegen ihres aktiven Engagements gegen das Regime ist sie derzeit im Evin-Gefängnis inhaftiert, einem der gefürchtetsten Gefängnisse im Iran. Wegen ihres aktiven Engagements gegen das Regime. Sie wurde mehrfach verhaftet und angeklagt wegen Propaganda gegen den Staat und Aktivitäten gegen die nationale Sicherheit, Verbrechen die das Regime häufig einsetzt, um Dissidenten und Aktivisten zum Schweigen zu bringen.

In den letzten Jahren haben die Repressionen gegen Frauen im Iran zugenommen, wobei Proteste gegen die Kopftuchpflicht und Forderungen nach Gleichberechtigung, die eine Aktivistinnen wie Narges Mohammadi eine entscheidende Rolle gespielt haben. Das Regime reagierte darauf mit Verhaftungen und Gewalt reagiert, doch ihr Kampf hat nie aufgehört. Im Jahr 2023 wurde ihr Mut mit dem mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt, den ihre Kinder Ali und Kiana Rahmani, die derzeit in Frankreich im Exil leben. Während der Zeremonie in Oslo blieb ein Stuhl auf der Bühne leer, um die erzwungene Abwesenheit von Narges zu symbolisieren.

 

Am nächsten Morgen werden die Rahmani-Brüder die Schüler und Schülerinnen in Bozen treffen, zunächst im Walther von der Vogelweide Gymnasium und dann im Institut Claudia de' Medici und füllen die Klassenzimmer Klassenzimmer zu beiden Zeiten.

 

Während der Woche werden im Foyer des Bozner Rathauses (Gumergasse 7) ausgestellt die Fotoausstellung „Die Rose und die Nachtigall“, kuratiert von Carmine Sanchirico. A Fotoausstellung, die eine Reise durch den zeitgenössischen Iran darstellt (Eröffnung am Montag, 21. Oktober, 18 Uhr, Foyer des Rathauses). Die Ausstellung ist dann bis zum 25. Oktober zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zu sehen.