Musiktheatervorstellung
Am 4. Februar 1913, also vor genau einhundert Jahren, wurde Rosa Parks in Alabama (USA) geboren. Die Bürgerrechtlerin wurde 1955 verhaftet, weil sie sich weigerte, ihren Sitzplatz im Bus einem weißen Fahrgast zu überlassen, wie es die Rassentrennungsgesetze vorschrieb, die damals die schwarze Bevölkerung in den Vereinigten Staaten diskriminierten. Ihre Weigerung löste eine breite Bewegung aus, die zur Erklärung der Verfassungswidrigkeit der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln in Alabama führte und Rosa zu einer der Symbolfiguren der Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten machte.
Während der Aufführung werden Fabrizio Poggi und Enrico Polverari durch Erzählungen, Lieder und Bilder die Frauen würdigen, die zum Kampf für die afroamerikanischen Bürgerrechte beigetragen haben.
Ausgehend vom Kontext jener Jahre und unter Hervorhebung der Figur von Rosa Parks werden wir durch Worte und Musik die Kämpfe erleben, die viele Frauen für die Eroberung der Bürgerrechte unternommen haben.
Veranstaltung in italienischer Sprache
Eintritt frei
Mit
Fabrizio Poggi - Mundharmonika, Gesang und Erzählstimme
Enrico Polverari - akustische Gitarre
Das Projekt "Il Mondo è Donna, quando l'impegno va oltreconfine", das von der Abteilung für Chancengleichheit der Stadt Bozen gefördert und von COOLtour, Artemisia und dem Friedenszentrum realisiert wird, wird fortgesetzt. Während in den vergangenen Jahren engagierte Frauen auf dem afrikanischen Kontinent und in Südamerika vorgestellt wurden, liegt der Schwerpunkt im Jahr 2023 auf Nordamerika, wo Rosa Parks im Mittelpunkt steht, deren Geburtstag sich in diesem Jahr zum hundertsten Mal jährt.