Anlässlich des 25. Todestages von Senator Friedl Volgger wird in der Walther-Passage ein Raum eröffnet, der vorübergehend seinem Andenken gewidmet ist und vom Friedenszentrum der Stadt Bozen realisiert wurde.
Der Bürgermeister und der Vizebürgermeister werden gemeinsam mit den Familienangehörigen an das Leben und die Werte von Senator Volgger erinnern, der eine Schlüsselfigur beim Aufbau unserer Autonomie und des Zusammenlebens der Südtiroler Sprachgruppen war.
Friedl Volgger, ein Antifaschist und Dableiber, überlebte die Haft im Konzentrationslager Dachau, kehrte nach Bozen zurück und trat in die neu gegründete SVP-Führung ein. Im Laufe seines langen Lebens bekleidete er viele Ämter: Er war Abgeordneter, Chefredakteur der Dolomiten, stellvertretender Obmann der SVP und Senator der Republik. Zusammen mit Giancarlo Bertagnolli und anderen gründete er 1978 den Verein "La Strada - Der Weg".
Von seinem antifaschistischen Wirken an der Seite von Kanonikus Michael Gamper über seine politischen Erfahrungen im republikanischen Italien bis zu seinem Tod 1997 war Volggers politisches und bürgerschaftliches Engagement ein leuchtendes Beispiel für den Einsatz für ein friedliches Miteinander und ein Vorbild für die nachfolgenden Generationen in Südtirol.