18.00 Uhr
Foyer der Stadtverwaltung Gumergasse 7, Bolzano

Fotografische Ausstellung

 

Anlässlich der Ankunft von Ali und Kiana Rahmani, den Kindern der Friedensnobelpreisträgerin von 2023, Narges Mohammadi, einer iranischen Aktivistin, die wegen ihres Kampfes für die Menschenrechte und die Rechte der Frau inhaftiert wurde, findet am Donnerstag, den 24. Oktober, ein öffentlicher Vortrag statt (18 Uhr, Repräsentationssaal der Stadt Bozen, Gumergasse 7).

 

Im Anschluss daran lädt die Stiftung Langer zu einem Aperitif in ihre Räumlichkeiten in der Bottai Straße 5 in Bozen ein.

Die Ausstellung ist bis zum 25. Oktober während der Öffnungszeiten des Bozner Rathauses zu sehen.

Die Initiative wurde in Zusammenarbeit mit der A. Langer-Stiftung realisiert. 
 

Die Fotoausstellung ist eine Liebeserklärung an das iranische Volk, so wie die Nachtigall (der Dichter) in der persischen Literatur an die Rose (die geliebte Sache).

Der Autor wollte diese Serie von Aufnahmen vorschlagen, die wie Fenster einen Blick auf dieses außergewöhnliche Land ermöglichen. Es handelt sich um eine Auswahl von Ansichten, die in der Lage sind, die tiefgründigsten Aspekte der persischen Kultur zusammenzufassen; jede von ihnen wurde mit einem Gedicht der größten Dichter der klassischen und zeitgenössischen iranischen Literatur in Verbindung gebracht.

Die Assoziation der Bilder mit dem Gedicht ist ein Mittel, um eben diesen Ansichten eine Stimme zu geben; dieselbe Stimme, die seit Monaten auf den Straßen mit Nachdruck Freiheit und Rechte fordert.

Die Bildunterschrift soll an den Zustand der Unterdrückung erinnern, den die iranischen Frauen in erster Linie und die Gesellschaft im Allgemeinen seit 1979 erfahren haben. Die italienische Transkription der Texte wird in der Tat ohne Unterbrechung wiedergegeben. Die Unterbrechung des Verses wird lediglich durch ein rotes grafisches Zeichen angezeigt.

 

Die Ausstellung wird auch durch einen olfaktorischen Sinnespfad bereichert. Zu diesem Anlass hat das Artisan Laboratory BB Fragrance einen Raumduft kreiert, der beim Besucher den Zustand des Entzugs der Freiheit und der elementarsten Rechte hervorruft, den viele iranische Aktivisten, angefangen bei Narges Mohammadi selbst, aufgrund ihres Engagements täglich in den Gefängnissen des Landes erleben müssen

 

Carmine Sanchirico

Nach seinem Master-Abschluss in Etruskologie begann er, seine Leidenschaft für die Fotografie noch bewusster zu pflegen. So kuratiert er mehrere Fotoprojekte mit dem Ziel, die Beziehung zwischen Gesellschaft und Recht zu untersuchen und gleichzeitig einen 360-Grad-Blick auf Gesellschaften und Kulturen zu bieten.