Veranstaltung in italienischer Sprache
Der 10. Februar wurde 2004 als "Tag des Gedenkens" ins Leben gerufen, "um die Erinnerung an die Tragödie der Italiener und die Opfer der Foibe-Massaker, an die Flucht der Istrianer, Fiumaner und Dalmatiner nach dem Zweiten Weltkrieg und an die sehr komplexen Ereignisse an der Ostgrenze zu bewahren und zu erneuern".
Im Rahmen einer Reihe von Initiativen zum Thema Geschichtserinnerung organisiert das Friedenszentrum Bozen eine Veranstaltung mit dem Historiker Raoul Pupo, der seit Jahrzehnten die Geschichte der Adria-Grenze erforscht und mehrere Bücher zu diesem Thema verfasst hat. Im Verlauf des Abends werden die nationalen Konflikte und die Logik der politischen Gewalt im Adriaraum im 20. Jahrhundert diskutiert, wobei insbesondere die Tragödien der Foibe und die Abwanderung der julianisch-dalmatinischen Bevölkerung zur Sprache kommen werden.
Mit ihm diskutieren wird Andrea di Michele, Forscher für Zeitgeschichte an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Bozen.
Redner:
Raoul Pupo - Historiker, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Triest
Einführung und Moderation:
Andrea di Michele - Forscher für Zeitgeschichte an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Bozen